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Anschlag. Plakate zur Mediengeschichte

Eröffnung der Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig am 11. März 2013

Pressemitteilung vom: 6. März 2013

"Anschlag. Plakate zur Mediengeschichte" ist der Titel der Frühjahrsausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Die Ausstellung gibt einen Einblick in ungehobene Schätze des Museums: Präsentiert werden 100 Plakate aus über 100 Jahren, deren Bildmotive es einmal mehr erlauben, Mediengeschichte doppelt – zur Wissensvermittlung und zum Vergnügen – in Szene zu setzen. Die Ausstellungseröffnung findet am 11. März 2013 um 19:30 Uhr, pünktlich zur Einstimmung in Leipziger Buchmesse, als öffentliche Veranstaltung statt.

Ob Ware oder Dienstleistung, Kultur, Partei oder Propaganda: Das Plakat versorgt die Straße mit leicht verständlicher Schrift- und Bildsprache, die verführt und überzeugt. Sein Sinn und Nutzen: Die Botschaft verstehen im Augenblick des Sehens. Das Plakat verdankt seinen Erfolg dem scharfen ökonomischen Wettbewerb im 19. Jahrhundert, als es sich von Frankreich, Großbritannien und den USA ausgehend als eigenständige Kunstgattung etabliert. Und bis heute – im Vielerlei einer hybriden Medienwelt - behauptet das Plakat seine Präsenz im öffentlichen Raum.

Der Fokus der Ausstellung gilt dem Plakat als Werbeträger für Medien. Ob für Bücher, Zeitungen oder Radio, für Fernsehen, Lesewochen, Tinte oder Twitter: Das Plakat ist immer auch ein Seismograph und Spiegel seiner Zeit und ihrer Visionen. Das zeigen die papierenen Anschläge aus über 100 Jahren. Die chronologische Reihung beginnt mit den künstlerischen Bildplakaten der 1890er Jahre, gefolgt von den bildstarken Reklameplakaten des frühen 20. Jahrhunderts sowie gebrauchsgrafischen Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bis hin zu den aktuellen internationalen Gestaltungsideen zur Medienwerbung auch für das Web. Daneben zeigt die Ausstellung gestalterische Konstanten der Gebrauchsgrafiken. Anhand dreier Themen - "Lesen", "die Farbe Rot" und "das Tier" - werden die Plakate nach ihren Motiven befragt.

Medien prägen Kultur – demonstrativ und massenwirksam, eindringlich und verführerisch, farbenfroh und großflächig mit dem Plakat.

Anschlag. Plakate zur Mediengeschichte
Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

12. März bis 31. August 2013
Eröffnung am 11. März 2013 um 19:30 Uhr

Begrüßung: Michael Fernau, Direktor der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
Einführung: Dr. Stephanie Jacobs, Leiterin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums
Glosse; Dr. Dirk Schindelbeck, Essayist und Kulturwissenschaftler, Freiburg
Musikalische Umrahmung: "Stilbruch", Akustikrock

Ansprechpartnerin

Pressesprecher

Bildmaterial für die Veröffentlichung

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