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Deutsche Nationalbibliothek ist Mitglied im JSC

Pressemitteilung vom: 21. November 2011

Als erste Institution aus dem nicht anglo-amerikanischen Raum ist die Deutsche Nationalbibliothek als neues Mitglied ins Joint Steering Committee for Development of RDA (JSC) eingeladen worden. Die Interessen der deutschsprachigen bibliothekarischen Fachcommunity fließen damit direkt in die Entwicklung des Standards Resource Description and Access (RDA) ein.

Im Vorfeld der Tagung des JSC in Glasgow Anfang November 2011 hat Mary Ghikas, die Vorsitzende des Committee of Principals, dem Auftraggeber des JSC, die Deutsche Nationalbibliothek eingeladen, stellvertretend für die deutsche Fachgemeinschaft in diesem Expertengremium mitzuarbeiten. Christine Frodl (Leiterin der Arbeitsstelle Regelwerke in der Deutschen Nationalbibliothek), die als Gast bereits an der Sitzung in Glasgow teilgenommen hat, nimmt diese Aufgabe ab sofort wahr.

Seit vielen Jahren begleitet die Deutsche Nationalbibliothek gemeinsam mit den Expertengruppen des Standardisierungsausschusses die Erarbeitung des neuen Erschließungsstandards Resource Description and Access (RDA). Damit erfüllt sie ein wichtiges Kriterium des Committee of Principals für die Aufnahme neuer Mitglieder im JSC. Das JSC ist für die Entwicklung und Ausgestaltung der RDA zuständig.

In Abstimmung mit der Expertengruppe Formalerschließung hat die Arbeitsstelle für Standardisierung erstmals am 13. Juli 2011 einen Antrag beim JSC eingereicht. Dieser Änderungsantrag betrifft die Behandlung der einleitenden Artikel bei Titeln, Personennamen und Körperschaftsnamen in den RDA. Demnach sollten einleitende Artikel generell erfasst werden, um so - insbesondere bei flektierten Sprachen wie dem Deutschen - verfälschte Titel und Namen zu vermeiden. Der Vorschlag wurde vom JSC befürwortet.

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