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Ausstellungsseröffnung: „Fremd bin ich den Menschen dort“

Pressemitteilung vom: 22. August 2012

"Fremd bin ich den Menschen dort"
Ein Blick in die Sammlungen des Deutschen Exilarchivs 1933 - 1945 und des Deutschen Literaturarchivs Marbach unter der Schirmherrschaft von Herta Müller

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Deutschen Nationalbibliothek zeigt das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 die Ausstellung "Fremd bin ich den Menschen dort". Anhand von Exponaten aus der Sammlung des Exilarchivs, darunter bislang noch nicht gezeigte Objekte und Dokumente sowie Bild-, Ton- und Filmaufnahmen, ermöglicht die Ausstellung einen Einblick in 16 unterschiedliche Biografien.

Die Ausstellung wird am 29. August um 19 Uhr in Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main mit der Schirmherrin Herta Müller, dem Cellisten Frank Wolff und der Zeitzeugin Dora Schindel eröffnet.

Eine Presseführung findet am 29. August 11 Uhr statt.
Bildmaterial für Ihre Veröffentlichung steht auf Abruf bereit.

„Fremd bin ich den Menschen dort“
Ein Blick in die Sammlungen des Deutschen Exilarchivs und des Deutschen Literaturarchivs.
Ausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main
30. August – 20. Oktober 2012

Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 12 – 20 Uhr, Freitag 12 – 18 Uhr, Samstag 12 – 17 Uhr
Sonn- und feiertags sowie am 5. und 6. September geschlossen. Der Eintritt ist frei

Durch die Ausstellung führt ein Audioguide.

Begleitprogramm:

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach präsentiert in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main Zeitkapseln aus den eigenen Beständen:

12. September 2012, 19 Uhr
Marbacher "Zeitkapsel" – "Die Insel im Schrank. Hilde Domin und Erwin Walter Palm in der Dominikanischen Republik"

26. September 2012, 19 Uhr
"Die paar leuchtenden Jahre" – Mascha Kaléko in einer Marbacher 'Zeitkapsel'

5. Oktober 2012, 19 Uhr
Marbacher "Zeitkapsel" – "Feuilletons als Lebenslauf. Schalom Ben-Chorins Rezensionssammlung"

Weitere Begleitveranstaltungen

10. September 2012, 19 Uhr,
Evelin Förster: Chanson-Text-Collage zu Hilde Loewe-Flatter und Ruth Feiner, Eintritt: EUR 5,00

16. Oktober 2012, 19 Uhr,
Wolfgang Benz: Deutsche Juden im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte in Porträts

19. Oktober 2012, 19 Uhr,
Finissage mit dem amerikanischen Literaturwissenschaftler Guy Stern

Kuratorenführungen durch die Ausstellung

12. September und 16. Oktober 2012, jeweils 18 Uhr

Hintergrundinformation

Das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 befindet sich am Frankfurter Standort der Deutschen Nationalbibliothek. Es hat die Aufgabe, alle zwischen 1933 und 1945 von deutschsprachigen Emigranten im Ausland veröffentlichten Bücher und Broschüren aus den Bereichen Literatur, Politik, Wissenschaft und jüdische Emigration zu sammeln. Außerdem zählen zu dem Bestand Exil-Zeitschriften. Einen weiteren Sammelschwerpunkt bilden Nachlässe von deutschsprachigen Emigranten sowie Archive von Exilorganisationen.

Die Gründung des Deutschen Exilarchivs 1933 – 1945 der Deutschen Nationalbibliothek in der frühen Nachkriegszeit wurde von exilierten Schriftstellern und Publizisten mitinitiiert. Die ersten Bücher der Frankfurter Sammlung waren Geschenke von Emigranten. Mit seiner Sammlung von Exilpublikationen und persönlichen Nachlässen versteht sich das Deutsche Exilarchiv als Ort der Sicherung und Bewahrung von Publikationen und ungedruckten Zeugnissen der deutschsprachigen Emigration. Mit Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen trägt es dazu bei, diese konservierte Vergangenheit aktiv zu vermitteln, erfahrbar zu machen und das durch Exil und Emigration Vergessene wieder ins kulturelle Gedächtnis zurückzuholen.

Weitere Informationen zur Ausstellung

Ansprechpartnerin

Pressesprecher

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