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Universal. Reclams Jahrhundertidee – Leipzig 1867 bis 1990 // Wechselausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum // Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig // 27. Oktober 2017 bis 3. Juni 2018

Reclam braucht keine Reklame

Reclams Universal-Bibliothek (RUB) – 1867 in Leipzig aus der Taufe gehoben – steht als Herzstück des Reclam-Verlages für den modernen Gedanken der "Literaturversorgung für alle". Der niedrige Preis bei hoher Auflage erlaubte eine maximale Verbreitung von Texten. Zum 150. Jahrestag der Gründung widmet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Idee von Anton Philipp Reclam eine Ausstellung.

Ausgehend vom "Klassikerjahr" 1867 wird anhand ausgewählter Exponate aus der Leipziger Produktion – zumeist aus der Sammlung von Dr. habil. Hans-Jochen Marquardt, Halle (Saale) – der Blick auf Buchgestaltung, technische Herstellung und Werbemethoden, aber auch auf die Themen Feldbücherei oder die RUB in der DDR gerichtet.

Eintritt frei
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, an Feiertagen 10–18 Uhr
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19:30 Uhr
Die Ausstellung ist vom 27. Oktober 2017 bis zum 3. Juni 2018 zu sehen.

Bildfabriken. Infografik 1920–1945. Fritz Kahn, Otto Neurath et al. // Eine Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig // 8. September 2017 bis 7. Januar 2018

Logo Bildfabriken

Bereits vor 100 Jahren wurde in Typografie, Wissenschaft und Grafik an einer bildbasierten "Sprache" gearbeitet, die sich die universelle Verständigung durch Bilder zunutze machte. "Worte trennen, Bilder vereinen", so das Motto der neuen Bildsprache von Otto Neurath, einem der Vordenker der populären Infografik.

Die Ausstellung thematisiert die Neuentdeckung und Profilierung des Bildes als Informations- und Kommunikationsquelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die beiden Bildkonzepte des Hallenser Mediziners Fritz Kahn und des Wiener Wissenschaftstheoretikers Otto Neurath. Die Schau zeigt neben Publikationen aus dem reichen Fundus der Deutschen Nationalbibliothek auch unikale Bestände aus US-amerikanischen und britischen Archiven. (Grafik: Kay Bachmann)

Gefördert im Programm Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes, in Kooperation mit der Universität Erfurt

Eintritt frei
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Feiertage 10–18 Uhr
Die Ausstellung ist bis zum 7. Januar 2018 zu sehen.

Zeichen - Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode // Dauerausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Zeichen Bücher Netze - von der Keilschrift zum Binärcode

Ob Kerbholz, Tattoo oder anatomisches Lehrbuch, ob Leuchtreklame oder Tarnschrift, Grabstein, Roman oder Liebesbrief: Seit mehr als 5.000 Jahren notiert der Mensch sein Wissen über die Welt, seine Mitteilungen und Phantasien mithilfe schriftlicher Zeichen. Während die Menschen vor der Erfindung der Schrift Informationen von Generation zu Generation mündlich weiter gegeben haben, ermöglichen Schrift, Buchdruck und Computer das Speichern von Wissen, das so die Zeiten überdauern kann. Entlang der drei Medieninnovationen erzählt die neue Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, die am 13. März 2012 feierlich eröffnet wurde, eine kurze Mediengeschichte der Menschheit.

Eintritt frei. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr, Feiertage 10 - 18 Uhr.

zum Video Zeichen-Bücher-Netze

Historische Abspielgeräte und Tonträger aus dem Bestand des Deutschen Musikarchivs // Ausstellung im Musikfoyer der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Historische Abspielgeräte und Tonträger aus dem Bestand des Deutschen Musikarchivs

Die Ausstellung historischer Tonträger und Abspielgeräte zeigt Musikgeräte aller Genres aus dem Deutschen Musikarchiv: ein Heißluft-Grammophon aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, ein automatisch spielendes Reproduktions-Klavier, Art-déco-Lautsprecher, frühe Radiogeräte und Abspielgeräte für digitale Tonträger. Die verschiedenen Techniken der Tonaufzeichnung sind mit Wachswalzen, Schellackplatten, Vinylplatten sowie weiteren analogen und digitalen Speichermedien bis hin zu den Sackgassen technischer Entwicklungen wie dem Tefifon und der TeD-Bildplatte illustriert. Auch Formen der Musiknotation, berühmte Plattencover und typische Schäden an Tonträgern werden präsentiert. (Foto: PUNCTUM / Alexander Schmidt)

Eintritt frei. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 - 18 Uhr. An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

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