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Bahnriss?! Papier | Kultur // Eine virtuelle Ausstellung der Deutschen Digitalen Bibliothek kuratiert vom Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

Ausschnitt eines Egoutteurs (Siebwalze); Link zur virtuellen Ausstellung "Bahnriss?! Papier | Kultur"

Anlässlich des Welttages des Buches geht am 23. April 2017 die virtuelle Ausstellung "Bahnriss?! Papier | Kultur" online. Die Ausstellung nimmt die wechselvolle Geschichte des Allerweltstoffes Papier unter die Lupe. Von der Lumpenwirtschaft vorindustrieller Zeiten über das Sicherheitswasserzeichen und stillgelegte Zeitungsdruckpapierfabriken spannt die Schau den Bogen bis in die Gegenwart. Die enge Bindung von Papier und Kultur, die unsere Zivilisation über Jahrhunderte geprägt hat, bekommt durch die modernen Medien Konkurrenz – eine Konkurrenz, die nicht etwa den Untergang der Kultur einleitet, sondern die zu ganz neuen Lösungen führen kann.
Die virtuelle Ausstellung "Bahnriss?! Papier | Kultur" macht die wissenschaftlichen Recherchen zur gleichnamigen Wechselausstellung, die 2016 im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig zu sehen war, für ein breites Publikum weltweit zugänglich und sichert zugleich die nachhaltige Verfügbarkeit. (Foto: Deutsche Nationalbibliothek, Stephan Jockel)

Bahnriss?! Papier | Kultur

Schmonzetten, Schmäh und Parodie // Wort- und Tondichtungen des frühen 20. Jahrhunderts aus den Beständen des Deutschen Musikarchivs der Deutschen Nationalbibliothek auf YouTube

Plakat des Apollo-Theaters: Otto Reutter und das phänomenale Mai-Programm, um 1912

Im Bestand des Deutschen Musikarchivs befinden sich unter anderem historische Tonträger mit Kabarett- und Satireaufnahmen aus den 1900er- bis 1930er-Jahren. Auf Phonographenwalzen und Schellackschallplatten zogen Sketche, Couplets, aber auch humoristische Mundartdichtung und Parodien damals von den Varietébühnen in die guten Stuben einer breiten Bevölkerungsschicht ein.

Ziel des aktuellen Projektes ist, diese beinahe in Vergessenheit geratenen Zeitdokumente wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und online zugänglich zu machen. Kabarettgrößen jener Zeit wie Willy Rosen, Claire Waldoff, Otto Reutter, Max Pallenberg, Fritz Grünbaum und Paul Nikolaus erörtern, karikieren und besingen Mensch, Alltag, Kunst und Welt in "Schmonzetten, Schmäh und Parodie".

Künste im Exil // virtuelle Ausstellung und Netzwerk

Logo von "Künste im Exil"

Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste. Diesen Auswirkungen widmet sich die virtuelle Ausstellung "Künste im Exil". Ihr Anliegen ist es, das Exil von Künstlern in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu zeigen.

Auf Wunsch des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek die Federführung und Koordination der virtuellen Ausstellung und des Netzwerks "Künste im Exil" übernommen. Seit dem 18. September 2013 sind die ersten Module dieses neuen Ausstellungsformats online zu sehen, zunächst bis Ende 2014 werden über 30 Netzwerkpartner die Ausstellung stetig erweitern.

www.kuenste-im-exil.de

5.000 Jahre Mediengeschichte online // Virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek

Plakat von 5.000 Jahre Mediengeschichte online

Ob Kerbholz oder Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen, ob Tattoo, Brief oder ein rollendes Bücherfass, Zensurlisten der katholischen Kirche, atlantische Unterseekabel oder Mr. Beans Ausflug in einen Lesesaal für mittelalterliche Handschriften, ob das stille Örtchen als Lektüreort oder die Utopie der Universalsprache: Mehr als 1.800 kleinere und größere Einblicke in die Geschichte der Medien bietet die virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Wie in einem Wissensnetz bewegen sich Besucherinnen und Besucher in den auch in englischer Übersetzung angebotenen elf Themenmodulen, in denen ausgewählte Akteure der Mediengeschichte als Begleiter auf einer virtuellen Zeitreise auftreten. Pointiert erzählte Objektgeschichten, Bilder, Filme und Hörbeiträge lassen sich zu ganz unterschiedlichen, individuellen Themenwelten vernetzen.

Virtuelle Ausstellung "Erster Weltkrieg" ist online

Plakat: Die beste Sparkasse: Kriegsanleihe!

Alltags- und Medienwelten des Ersten Weltkrieges werden in der neuen Onlineausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg" erfahrbar. Ob Plakate oder Kriegszeitungen – mehr als 200 Medienobjekte veranschaulichen die Bedeutung von Massenmedien im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen. Die Ausstellung beleuchtet unter anderem die Bereiche Propaganda und Zensur. Beispielsweise können sich Besucherinnen und Besucher über die Rolle der Kinder- und Jugendliteratur in der Propagandamaschinerie des Ersten Weltkrieges informieren. Lebensmittelkarten und Plakatanschläge bezeugen außerdem den schwierigen, von Mangel geprägten, Kriegsalltag in der Heimat.
Neben dem Einstieg über verschiedene Themenkomplexe ermöglicht ein Zeitstrahl einen Überblick zu den Kriegsereignissen. Ein Glossar ist zur Begriffsklärung angefügt.

Ein Quiz zur virtuellen Ausstellung über 5.000 Jahre Mediengeschichte

Bild zum DBSM-Quiz

Wer knackte den Code der Pharaonen? Wie hieß doch gleich das monumentale Hauptwerk Gutenbergs? Fiktion oder Wirklichkeit: Die Alien-Invasion, die von New Jersey trotz verzweifelter menschlicher Gegenwehr New York erreichte? Von welcher Universalmaschine, die seit den 1980er Jahren elektronische Arbeits- und Unterhaltungsfunktionen verbanden, ist die Rede?

Im Wissensspiel zur virtuellen Ausstellung Zeichen – Bücher – Netze geht es um Persönlichkeiten, Objekte und Ereignisse der Mediengeschichte. Drei Quiz-Teile mit jeweils zehn Fragen führen durch Kapitel der Buch- und Mediengeschichte: Schrift und Schreiben, Buchkultur, digitale Welt. Alle Fragen werden mit Bildern erläutert, die die Beantwortung erleichtern und den komplexen Themen Anschaulichkeit und Prägnanz verleihen. Die richtige Auflösung mit Erläuterung schließt jede Fragerunde ab.

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