Navigation und Service

"Brausepulver im Nachtgeschirr" – 100 Jahre Humor in deutschen Zeitschriften

Das 20. Jahrhundert ist als das Jahrhundert der Kriege und verbrecherischen Regime in die Geschichte eingegangen. Eine Ära des Lachens? Zumindest sind Humor, Satire und Nonsens seit mehr als 100 Jahren überall und für jeden verfügbar. Die Zeitschrift spielte als "Medium der Moderne" dabei eine zentrale Rolle: Unterhaltung wurde für jeden erschwinglich.
Billige Blättchen witzelten über das, was die Gesellschaft bewegte. In scheinbar harmlosem Gewand verhandelten sie Themen wie Klasse, Geschlecht, Ethnie, Macht, Feindschaft und Gemeinschaft. Dabei sprachen sie auch unangenehme Wahrheiten aus, sie schütteten das "Brausepulver ins Nachtgeschirr". Ob harmloser Humor oder scharfe Satire, frivole Zoten oder alberner Nonsens: Auch die jeweils populäre Form des Komischen spricht Bände.
Die Kabinettausstellung entstand in Kooperation mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.

Hans Gabriel Jentzsch: Vom internationalen Frauenkongreß in Berlin. In: Der wahre Jacob 1904, Heft 470, S. 4423.
Abbildung: Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn

Hans Gabriel Jentzsch: Vom internationalen Frauenkongreß in Berlin. In: Der wahre Jacob 1904, Heft 470, S. 4423. Abbildung: Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn Hans Gabriel Jentzsch: Vom internationalen Frauenkongreß in Berlin. In: Der wahre Jacob 1904, Heft 470, S. 4423.
Abbildung: Verlag J.H.W. Dietz Nachf., BonnHans Gabriel Jentzsch: Vom internationalen Frauenkongreß in Berlin. In: Der wahre Jacob 1904, Heft 470, S. 4423. Abbildung: Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn

Letzte Änderung: 09.10.2017

Diese Seite

Schriftbanner mit Deutscher Nationalbibliothek Leipzig, Frankfurt am Main