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Notenstich und Lithografie

Trotz der Qualitätsvorzüge des Notenstichs wurde die Lithografie, die Alois Senefelder 1796 als Flachdruckverfahren entwickelt hatte, zu einem ernsthaften Konkurrenten. Das Notenbild konnte direkt auf die Schieferplatten geschrieben, kopiert oder umgedruckt und in hoher Auflage relativ preiswert vervielfältigt werden. Damit verlor der Notenstich seine Bedeutung für den Direktdruck und wurde zunehmend für den Umdruck genutzt. Leipzig war bis in das 20. Jahrhundert mit dem Großbetrieb C. G. Röder ein Zentrum für diese Art des Notenstichs.

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Johann Sebastian Bach: Trios für Pianoforte und 2 Violinen

Johann Sebastian Bach Johann Sebastian Bach: Trios für Pianoforte und 2 Violinen

Leipzig: C. F. Peters um 1890, Notenstich und lithografischer Druck von C. G. Röder, Leipzig
Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Letzte Änderung: 01.11.2012

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