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… und heute?

Die Geschichte hat immer wieder bewiesen, dass sich politische, religiöse, ethnische oder wirtschaftliche Konflikte zwischen den Völkern nicht durch Kriege lösen lassen. Auch der Erste Weltkrieg legte den Samen für den Zweiten Weltkrieg. Die zahlreichen Auseinandersetzungen und Kriegshandlungen der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart sind ebenfalls das Ergebnis oft lange zurückliegender, ungeklärter Machtfragen.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema "Krieg" und eine Sensibilisierung für eine friedliche Verständigung aller Völker, Staaten und Religionen sind besonders für die Erziehung der heranwachsenden Generation sehr wichtig. Mit künstlerischen Beispielen heutiger Rezeption, einer Weltkarte mit heutigen Krisen- und Kriegsgebieten und einer Auslage von Jugendbüchern zum Thema "Krieg" bietet die Ausstellung Anregung zum Weiterdenken.

Virtueller Rundgang (Auswahl)

Fabienne Loodts (geb. 1974): „Europe 14|14“

Fabienne Loodts (geb. 1974): „Europe 14|14“ Fabienne Loodts (geb. 1974): „Europe 14|14“

Plakat zum europäischen Geschichtswettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung, Berlin 1914
© Fabienne Loodts / Bundeszentrale für politische Bildung

Loodts ist Illustratorin in Belgien. Sie kommentiert ihren Plakatentwurf: "Ich habe vor einigen Jahren mit Freunden eine Fahrradtour im Norden Belgiens gemacht. In der Nähe von Ypern lagen wir auf einer Wiese nahe dem Hill 62 Memorial, einem Denkmal für gefallene kanadische Soldaten des 1. Weltkriegs. Es ist ein komisches Gefühl zu wissen, dass wir an diesem ruhigen Platz lagen, an dem viele Menschen gekämpft haben und gestorben sind."

Letzte Änderung: 20.01.2015

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