Navigation und Service

Rückschau

  • Donnerstag, 5. Oktober 2017 // Frankfurt am Main
    Walther Rathenau – Leben und Werk eines konservativen Liberalen // Vortrag von Wilhelm von Sternburg
    Geboren vor 150 Jahren, wurde der spätere Außenminister der Weimarer Republik, Walther Rathenau, zum Repräsentanten eines neuen Bürgertums, das den wirtschaftlichen Aufbruch Deutschlands und den Weg der europäischen Staatenwelt in den Ersten Weltkrieg entscheidend mitbestimmen sollte. Dabei blieb er stets ein Außenseiter – auch als Jude in einer Gesellschaft mit latentem und bald virulentem Antisemitismus. Als Walther Rathenau 1922 von Rechtsradikalen auf offener Straße niedergeschossen wurde, versammelte sich das demokratische Deutschland zum letzten Mal zu einem massenhaften Protest gegen den rassistischen Wahn und die Stimmen der Gewalt, die die deutsche Republik schließlich zerstören sollten.
    Der Publizist Wilhelm von Sternburg spricht über Leben und Werk eines konservativen Liberalen, der die Widersprüche seiner Epoche widerspiegelt.
  • Donnerstag, 17. August 2017 // Frankfurt am Main
    "Zu Hause im 20. Jahrhundert" – Hermann Kesten // Lesung mit Albert M. Debrunner
    Hermann Kesten (1900–1996) war eine Jahrhundertgestalt. Der Freund Erich Kästners, Joseph Roths und Ernst Tollers, Autor, Herausgeber und Cheflektor beim Verlag Kiepenheuer in Berlin emigrierte bereits kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 nach Paris. 1940 gelang ihm die Weiterflucht in die USA. Dort war er an der Gründung der Hilfsorganisation Emergency Rescue Committee (ERC) beteiligt. Die Akten des ERC befinden sich heute im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek. Hermann Kesten kehrte 1953 dauerhaft nach Europa zurück, in Deutschland ließ er sich jedoch nicht mehr nieder. Er war ein gewichtiger Akteur der bundesdeutschen Nachkriegsliteratur und verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays. Mit Albert M. Debrunners Biografie liegt nun die erste zusammenhängende Darstellung von Kestens Leben vor.Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Kooperation mit dem Verlag NIMBUS. Kunst und Bücher.
  • Freitag, 23. Juni 2017 // Leipzig
    "ReMembering – Jüdische Lebenserinnerungen." Ein Netzwerk zur Stadtgeschichte Leipzigs // Projektpräsentation

    Wie können wir in einer Zukunft ohne Zeitzeugen die Erinnerung an die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der ehemaligen jüdischen Bevölkerung Leipzigs wachhalten? Jane Wegewitz und Tom Pürschel von der Projektgruppe "EnterHistory!" stellen ein Projekt zur digitalen Stadtgeschichte vor, das autobiografische Quellen in den Fokus rückt, zur Selbstreflexion der Nutzerinnen und Nutzer anregt und insbesondere Jugendliche für den Umgang mit historischen Themen sensibilisieren möchte.
    Eine Veranstaltung von "EnterHistory!" und dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig

  • Mittwoch, 21. Juni 2017 // Leipzig
    Henry Love und Peter Perten – zwei Frauen der Unterhaltungskunst // Eine Musik-Text-Bild-Collage von und mit Evelin Förster (Gesang) und Nikolai Orloff (Piano)

    "Das alte Lied" – damit erzielte Henry Love (eigentlich Hilde Loewe) als Komponistin ihren Durchbruch. Ihr männliches Pseudonym gab sie sich auf Anraten ihres Musikverlages. Auch die Schriftstellerin Ruth Feiner legte sich ein solches zu und nannte sich Peter Perten. Beide im Genre der Unterhaltung tätigen Frauen hielten ein Pseudonym in der männlich dominierten Berufswelt für unerlässlich. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft haben Ruth Feiner Berlin und Hilde Loewe Wien verlassen und gingen nach London ins Exil.
    In der von Evelin Förster zusammengestellten Musik-Text-Bild-Collage werden die späten 1920er- und frühen 1930er-Jahre wieder belebt. Der Nachlass von Hilde Loewe und eine Sammlung zu Ruth Feiner befinden sich im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek.

  • Dienstag, 14. März 2017 // Frankfurt am Main
    Alles wandelt sich – Echos auf Ovid // Lesung und Preisverleihung

    Vor zweitausend Jahren starb der römische Dichter Ovid in der Verbannung am Schwarzen Meer. Mit seinen Metamorphosen, den Büchern der Verwandlungen, hat er ein Werk geschaffen, das bis heute bedeutsam ist. Zweitausend Jahre später lud das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland (vormals Deutscher PEN-Club im Exil) die Mitglieder deutschsprachiger PEN-Zentren dazu ein, in eigenen Texten den Spuren nachzugehen, die das Werk Ovids in ihrem literarischen Kosmos hinterlassen hat. Die Texte sind in der Anthologie "Alles wandelt sich – Echos auf Ovid" gesammelt. Im Rahmen der Veranstaltung werden vier der beteiligten Autorinnen und Autoren, Renate Ahrens, Susanne Fritz, Gisela Holfter und Utz Rachowski, ihre Texte vorstellen.
    Zudem vergibt das PEN-Zentrum im Jahr 2017 erstmalig den OVID-Preis und zeichnet den Literaturwissenschaftler Professor Guy Stern für sein Lebenswerk aus. Die Laudatio hält Renate Ahrens. Durch den Abend führt Gabrielle Alioth.
    Mit freundlicher Unterstützung durch die Gesellschaft für das Buch e.V.

  • Dienstag, 28. Februar 2017 // Frankfurt am Main
    "Und draußen weht ein fremder Wind..." Über die Meere ins Exil // Lesung mit Dr. Kristine von Soden
    Von den Nationalsozialisten verfolgt, machten sich jüdische Frauen auf den Weg ins Exil und mussten sich dabei vielen Herausforderungen stellen. Anhand von Tagebüchern, Briefen, Gedichten sowie unveröffentlichten Bild- und Textdokumenten und literarischen Zeugnissen aus den im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main befindlichen Nachlässen jüdischer Emigrantinnen zeichnet Kristine von Soden diese Exilwege nach. Im Mittelpunkt stehen die Fluchten über die Meere – gelungene wie tragisch gescheiterte, legale wie illegale. Wer half ihnen bei der Beschaffung von zentralen Dokumenten wie Pässen oder Aus- und Einreisepapieren? Wie verlief ihre Fahrt und was erwartete sie bei ihrer Ankunft?


  • Freitag, 10. Februar 2017 // Frankfurt am Main
    "Trotz alledem" – Zum 100. Geburtstag von Ernesto Kroch // Vortrag von Wolfgang Benz und Gespräch mit Eva Weil-Kroch

    Das Leben von Ernesto Kroch ist auch die Geschichte eines zweifachen Exils. Bereits in seiner frühen Jugend war er in der kommunistischen und antifaschistischen Bewegung aktiv, floh er 1938 über Italien und Frankreich nach Uruguay. Im Exil war er weiterhin politisch aktiv, auch nach dem Militärputsch 1973. Die Militärdiktatur zwang Kroch erneut zur Flucht: Er kehrte 1982 nach Deutschland zurück, ging aber nach dem Ende der Militärdiktatur wieder nach Uruguay. Bis zu seinem Tod 2012 setzte sich Ernesto Kroch aktiv für eine demokratische Gesellschaftsordnung ein. Sein Nachlass befindet sich seit 2016 im Deutschen Exilarchiv 1933–1945.

  • 16.-18. Januar 2017 // Frankfurt am Main
    "… AUF EISIGEM BERGFIRST TANZEN …" – Symposium zu Werk und Wirkung Ludwig Meidners
    Ludwig Meidner (1884–1966) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des urbanen Expressionismus und zu den wichtigsten jüdischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Zeichnungen, Gemälde und Dichtungen, die bislang noch nicht erschöpfend untersucht wurden, zeichnen die Erschütterungen und Umbrüche seiner Zeit nach, sie sind auch geprägt durch seine Exilerfahrung.

    Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und das Jüdische Museum Frankfurt, das in seinem Ludwig Meidner-Archiv den künstlerischen Nachlass Meidners betreut, veranstalten gemeinsam ein wissenschaftliches Symposium, das den aktuellen Stand der Forschung präsentiert und ein besonderes Augenmerk auf den jüdischen Erfahrungshorizont von Meidners Arbeiten und deren Rezeptionsgeschichte richtet.


  • Montag, 16. Januar 2017 // Frankfurt am Main
    "Entartete Kunst" 80 Jahre danach. Anmerkungen zu einem epochalen Ereignis
    Vortrag von Dr. Mario-Andreas von Lüttichau, Museum Folkwang
    Die mit der Ausstellung "Entartete Kunst" diffamierte Moderne hat sich, wie wir heute wissen, mit zeitlicher Verzögerung nach dem Ende des Nationalsozialismus weltweit durchgesetzt und ist heute für Museen, Ausstellungen und Sammlerinnen und Sammler begehrenswerter denn je. Bis heute löst der nationalsozialistische Bildersturm Emotionen aus: die intensivierte Provenienz-Forschung und die berechtigte Restitution von Kunst- und Kulturgütern seit 1990 stehen teilweise auf spektakuläre Weise in der Öffentlichkeit. Geraten die Kunstwerke dabei womöglich aus dem Blick?

    Der Vortrag von Dr. Mario-Andreas von Lüttichau ist Teil des Symposiums zu Werk und Wirkung Ludwig Meidners, das das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum in Frankfurt vom 16. bis 18. Januar 2017 veranstaltet.

  • Montag, 12. Dezember 2016 // Frankfurt am Main
    Bertha Pappenheim (1859–1936) – Frauenrechtlerin, Schriftstellerin und Sozialarbeiterin
    Dr. Natalie Naimark-Goldberg (Research Fellow am Leo Baeck Institute Jerusalem)
    Prof. Dr. Christian Wiese (Stellvertretender Vorsitzender der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Institute
    Begrüßung: Dr. Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek

    Eine Begleitveranstaltung im Rahmen der Ausstellung "DEUTSCH UND JÜDISCH – Momentaufnahmen der deutsch-jüdischen Geschichte"

  • Dienstag, 6. Dezember 2016 // Frankfurt am Main
    Ausstellungseröffnung "DEUTSCH UND JÜDISCH – Momentaufnahmen der deutsch-jüdischen Geschichte

    Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek präsentiert vom 7. bis 20. Dezember 2016 eine Ausstellung des Leo Baeck Institute New York | Berlin
    Begrüßung: Dr. Elisabeth Niggemann, Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek
    Grußwort: Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt
    Einführung in die Ausstellung: Dr. Miriam Bistrovic, Berlin Representative des Leo Baeck Institute – New York | Berlin
    Eröffnungsvortrag: Dr. Schimon Staszewski, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Leo Baeck Institute

    Während Juden seit über 1000 Jahren untrennbarer Bestandteil der deutschsprachigen Regionen waren, wurde ihr Platz innerhalb der Gesellschaft stets neu verhandelt. Ihre herausragenden intellektuellen und kulturellen Errungenschaften trugen dazu bei, das moderne Deutschland zu formen. Zugleich mussten sie miterleben, wie Fanatismus und Intoleranz mühsam errungene gesellschaftliche Stellungen gefährdeten und Diskriminierung in Gewalt und unvorstellbare Zerstörung umschlug. In der Ausstellung DEUTSCH UND JÜDISCH zeigt das Leo Baeck Institute New York|Berlin einzigartige Objekte aus seiner Sammlung. Diese Alltagsobjekte geben Einblicke in historische Ereignisse aus der Perspektive ihrer Besitzer. Sie schildern Momentaufnahmen der facettenreichen Geschichte der Juden in Deutschland als Bestandteil deutscher Geschichte.

  • Freitag, 25. November 2016 // Frankfurt am Main
    Podiumsdiskussion: Gedächtnis verbindet. Kulturelle Teilhabe und kulturelles Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft. Podiumsgespräch mit Micha Brumlik, Shermin Langhoff und Boris Schumatsky, Moderation: Michel Friedman
    Das Selbstverständnis einer offenen und demokratischen Gesellschaft entwickelt sich in der stetigen Aushandlung und Neubestimmung – an diesen (kulturellen) Aushandlungsprozessen sollten alle in Deutschland lebenden Menschen teilhaben können. Die vielen Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Terror nach Deutschland gekommen sind, sind bereits zum Gegenstand eines regen, teilweise auch konfliktträchtigen Gesprächs über das kulturelle Selbstverständnis Deutschlands geworden – aber wann und wie können sie an diesem Gespräch teilhaben? Und welche Geschichten, welche Erfahrungen, welche Erinnerungen werden in einer Einwanderungsgesellschaft geteilt? Unter der Moderation von Michel Friedman diskutieren Micha Brumlik (Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg), Shermin Langhoff (Maxim-Gorki-Theater, Berlin) und Boris Schumatsky (Schriftsteller und Publizist) über diese und weitere Fragen.

    Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek. Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft für das Buch e.V.

  • Mittwoch, 2. November 2016 // Leipzig
    Präsentation: "Im Namen des Volkes!" – Hinter den Kulissen des Nürnberger Prozesses
    Vorstellung des Hörbuchs mit Jochanan Shelliem
    Der ARD-Hörfunk-Journalist Jochanan Shelliem stellt sein Hörbuch-Feature vor, das mit den Nürnberger Prozessen einen Meilenstein deutscher Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Historische Tonbandaufzeichnungen, Zeitzeugeninterviews sowie vertonte Schlüsseldokumente hat Jochanan Shelliem zu einem Hörbild collagiert, das einen profunden Eindruck über die Abläufe und Geschehnisse des Prozesses gibt, eine bedrückende Nähe zu den angeklagten NS-Verbrechern schafft und ein Bild von erschütternder Intensität hinterlässt. Nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2016 in der Kategorie „Bestes Sachbuch“.
    Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek

  • Freitag, 30. September 2016
    Lesung und Gespräch: "Die Briefe der Manns – Ein Familienporträt"
    Mit dem Herausgeber Tilmann Lahme und den Schauspielern Corinna Harfouch und Torben Kessler
    Moderation: Ruthard Stäblein, hr2-kultur
    Eine Kooperation von hr2-kultur, S. Fischer Verlage, Hörverlag und Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek.

  • Donnerstag, 15. September 2016
    Buchvorstellung: "Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie". Lesung und Interview mit Sacha Batthyany.

  • Montag, 20. Juni 2016
    Buchvorstellung: Notre Dame de Dada. Luise Straus-Ernst – das dramatische Leben der ersten Frau von Max Ernst
    Lesung von Eva Weissweiler
    Der Kunstwelt ist sie bekannt als erste Frau des Malers Max Ernst, als Muse der Dadaisten und Surrealisten. Doch Luise Straus-Ernst, 1893 als Tochter einer jüdischen Fabrikantenfamilie in Köln geboren, war viel mehr: Kunsthistorikerin, Verfasserin von Kurzgeschichten, Reportagen, Romanen und Rundfunkautorin der ersten Stunde. 1933 emigrierte sie nach Paris, 1944 wurde sie mit einem der letzten Transporte nach Auschwitz deportiert, wo sie vermutlich direkt nach der Ankunft ermordet wurde.
    Dr. Eva Weissweiler ist Luise Straus-Ernsts Spuren nachgegangen und hat Leben und Werk dieser faszinierenden Frau neu entdeckt.
    Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek.

  • Dienstag, 24. November 2015 – Donnerstag, 24. März 2016
    "Wir brauchen einen ganz anderen Mut!" Stefan Zweig - Abschied von Europa
    Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1881–1942) verbrachte die letzten acht Jahre seines Lebens im Exil. Im Februar 1934 emigrierte er nach England, im Juni 1940 verließ er mit seiner Ehefrau Lotte Europa. Sie hielten sich in den USA und in Brasilien auf, wo sie sich schließlich Ende Februar 1942 gemeinsam das Leben nahmen.
    Die Ausstellung des Österreichischen Theatermuseums Wien zeigt Leben und Werk Stefan Zweigs aus dem Blickwinkel des Exils. Von herausragender Bedeutung sind dabei zwei Texte, die erst in den letzten Jahren des Exils entstanden sind: In seinen Erinnerungen "Die Welt von Gestern" beschwört Zweig das alte Europa; in der "Schachnovelle" gestaltet er hingegen jenes Grauen, das den Untergang Europas besiegelt hat. Diese beiden Texte stehen im Zentrum der Ausstellung. Die Ausstellung des Theatermuseums Wien wurde von Klemens Renoldner konzipiert und von Peter Karlhuber gestaltet.
  • Donnerstag, 17. Dezember 2015
    Veranstaltung: Hate Poetry – eine antirassistische Leseshow
    "Wenn du ein paar Üs und Ys im Namen hast, ist es egal, in welcher Form du schreibst oder für welche Zeitung, du kriegst dann bestimmte Zuschriften, die Kollegen, die Müller oder Schneider heißen, nicht bekommen." So beschreibt Deniz Yücel die Ausgangssituation für Hate Poetry. Er gehört zu dem Team von Journalistinnen und Journalisten, die seit drei Jahren aus den rassistischen Hassbriefen lesen, die sie regelmäßig erhalten.
    Aber Hate Poetry ist keine bloße Lesung, Hate Poetry ist ein Happening. Eine kluge, witzige und spielerische Form des Aufbegehrens gegen den alltäglichen Rassismus. Eine Performance, die mit den Anfeindungen gegen die Anfeindungen interveniert.

  • Montag, 23. November 2015
    Ausstellungseröffnung: "Wir brauchen einen ganz anderen Mut!" Stefan Zweig - Abschied von Europa
    Das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek präsentiert eine Ausstellung des Österreichischen Theatermuseums Wien.
    Zur Eröffnung führt der Kurator und Direktor des Stefan Zweig Centre Salzburg, Klemens Renolder, in die Ausstellung ein. Im Anschluss liest der Schauspieler und Sprecher Jochen Nix aus Texten des Autors.
    Die Ausstellung zeigt Leben und Werk Stefan Zweigs aus der Perspektive des Exils.

  • 14. Oktober 2015
    Vortrag: "Und die Migrationsgeschichte geht weiter". Eine Veranstaltung mit Alfredo Schwarcz und Patricia Fränkel
    Der in Buenos Aires als Sohn deutsch-jüdischer Emigranten geborene Psychotherapeut Alfredo Schwarcz beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Themen des jüdischen Exils. In seinem Vortrag beleuchtete Schwarcz die transgenerationellen Auswirkungen der jüdischen Emigration nach Argentinien. Im anschließenden Gespräch mit der Sozialpsychologin Patricia Fränkel und Sylvia Asmus standen die Emigration nach Argentinien und Formen der Erinnerungsarbeit im Fokus.

  • Donnerstag, 8. Oktober 2015
    Musikalische Lesung: "In Nürnberg machten sie ein Gesetz" – Lieder und Texte zum Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938
    Nach dem Erlass der sogenannten "Nürnberger Rassegesetze" im September 1935 schrieb Bertolt Brecht seine bewegende "Ballade von der 'Judenhure' Marie Sanders", die mit den Worten beginnt: "In Nürnberg machten sie ein Gesetz …". Die Ballade weist vorausschauend auf die barbarischen Ereignisse der Pogromnacht vom 9. November 1938. Anna Haentjens (Gesang / Rezitation) und Sven Selle (Klavier) lassen in ihrem Programm jüdische und andersdenkende Künstlerinnen und Künstler zu Wort kommen, die von den Nationalsozialisten als "entartet" bezeichnet und verfolgt wurden.

  • 8.- 11. September 2015
    Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft "Jüdische Sammlungen in Deutschland" in Leipzig, die gemeinsam mit der Ephraim Carlebach Stiftung und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig organisiert und ausgerichtet wurde.

  • Mittwoch, 2. September 2015
    Buchvorstellung: "Das Jahrhundert der Manns". Lesung mit Manfred Flügge
    „Was für eine sonderbare Familie sind wir! Man wird später Bücher über uns - nicht nur über einzelne von uns – schreiben“. Klaus Manns Einschätzung hat sich mehr als bestätigt. Manfred Flügge hat nun mit „Das Jahrhundert der Manns“ eine Familienbiografie vorgelegt. Kenntnisreich porträtiert der ausgewiesene Biograf die gesamte Mann-Familie und ordnet deren politisches Wirken und die literarischen Leistungen in den zeitgeschichtlichen Kontext ein. Der Erfahrung des Exils kommt nach Flügge besondere Relevanz zu: „Nicht die Herkunft, nicht der Name, nicht der Ruhm des Bekanntesten unter ihnen machte die Besonderheit der Manns aus, sondern die Erfahrung des Exils.“

  • Mittwoch, 8. Juli 2015
    Buchvorstellung: "Quelle lebender Bücher"

    Die Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde in Zürich feiert ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Buch, das am 8. Juli 2015 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main vorgestellt wird. 75 Nutzerinnen und Nutzer beschreiben darin ihr Lieblingsbuch aus der ICZ-Bibliothek. So entstand ein Querschnitt durch den Bestand, 500 Jahre Buchgeschichte sind repräsentiert.
    Die Verlegerin Judith Luks und der Publizist Michael Guggenheimer stellen im Gespräch mit dem Journalisten David Dambitsch die ICZ-Bibliothek, ihren einmaligen Bestand sowie das Projekt des Jubiläumsbandes vor. Zusammen mit Vivianne Berg, Heinz Egger, Ashraf Noor und Pavel Schmidt geben sie in einer szenischen Lesung Einblick in die "Quelle lebender Bücher".
    Die Israelitische Cultusgemeinde Zürich, kurz ICZ genannt, besitzt eine besondere Bibliothek. Sie öffnete im Dezember 1939, kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, ihre Pforten und blieb die einzige deutschsprachige jüdische Bibliothek, die ununterbrochen geöffnet war. Heute wählen die Leserinnen und Leser aus über 60.000 Medien und nutzen das breite Angebot an belletristischem Lesestoff auf Deutsch, Hebräisch und Englisch oder den hochwertigen Bestand an wissenschaftlichen Werken rund um das Thema Judentum.
    Eine Kooperation der Deutschen Nationalbibliothek und edition clandestin, Biel, Schweiz, unter der Schirmherrschaft des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main.

  • Dienstag, 16. Juni 2015
    An allen Fronten. Die Kriegskorrespondentin Erika Mann
    Vortrag von Irmela von der Lühe (Berlin)
    Als Kabarettistin, Kinderbuchautorin und schließlich als Kriegsberichterstatterin der 9. US-Army hat Erika Mann sich im Exil in vielfältiger Weise dem Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland verschrieben. Früh schon hatte sie dabei den intellektuellen-typischen Pazifismus der späten Weimarer Republik kritisiert.
    Ihre Interviews und Reportagen seit Beginn des Zweiten Weltkriegs, ihre Berichte vom D-Day, vom Afrika-Feldzug, von Kriegsschauplätzen in Frankreich, schließlich ihre Überlegungen zur Palästina-Frage und zu Funktion und Verlauf der Nürnberger Prozesse standen - ergänzt um unbekannte Tondokumente - im Zentrum des Vortrags.

  • Dienstag, 31. März 2015
    Zukunftsarchäologie: Eine Anthologie hebräischer Gedichte
    Buchpräsentation mit einem Vortrag von Prof. Anat Feinberg: "Schillers Tell als jüdischer Visionär - Deutsche Literatur im hebräischen Gewand"
    Eine Kooperation des Generalkonsulats des Staates Israel in München, der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, des Klostermann Verlags und der Deutschen Nationalbibliothek

  • Mittwoch, 10. Dezember 2014
    Lesung: Eine Jahrhundertgestalt in neuem Licht: Wilhelm von Sternburg liest aus "Lion Feuchtwanger – Die Biografie"

    Anlässlich des 130. Geburtstags Lion Feuchtwangers hat Wilhelm von Sternburg seine umfassende Biografie des Schriftstellers im Aufbau-Verlag in einer neu überarbeiteten Ausgabe herausgebracht. Feuchtwangers Weg vom Außenseiter im großbürgerlichen jüdischen Elternhaus in München zum Bohemien und streitbaren Theaterkritiker bis zum Kosmopoliten und Weltautor im kalifornischen Exil spiegelt einen wichtigen Teil der Zeit- und Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Wilhelm von Sternburg verknüpft die Darstellung von Feuchtwangers Leben und Werk mit der Epochengeschichte. Seine Biografie regt an, Feuchtwanger neu zu lesen.


  • Donnerstag, 27. November 2014
    Exil und Sprache // Podiumsgespräch mit Emine Sevgi Özdamar, Najem Wali und Stefan Weidner (Moderation)
    Für Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind Exil und Migration einschneidende Ereignisse für das künstlerische Schaffen. Der Weg in einen anderen Sprachraum bedeutet, vom alltäglichen Gebrauch der Muttersprache abgeschnitten zu sein, bedeutet, die Feinheiten einer sich ständig wandelnden Sprache nicht mehr registrieren und ästhetisch verarbeiten zu können. Der Sprachwechsel kann aber auch zu einer besonderen Produktivität führen. Die Veranstaltung fragt nach der Bedeutung von Sprache, den Erfahrungen des Sprachwechsels (und womöglich auch des Sprachverlusts) für die schriftstellerische Arbeit, aber auch danach, inwiefern Sprache eine Voraussetzung für kulturelle Teilhabe ist.
    Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 im Rahmen von "DEUTSCH 3.0 – Debatten über Sprache und ihre Zukunft", einer Initiative des Goethe-Instituts.


  • Donnerstag, 9. Oktober 2014
    Songs of Gastarbeiter - Migration, Pop und Schlager in Deutschland. Imran Ayata und Klaus Walter im Gespräch
    "Songs of Gastarbeiter" präsentiert Songs der ersten Einwanderergeneration aus der Türkei. Songs, die bis Anfang der 1990er-Jahre entstanden sind und in deren Texten es um die Rolle als 'Fremde', die Arbeit in der Fabrik, um Sehnsucht und Trennungsschmerz geht. Songs, die musikalisch zwischen Folklore, Crossover und Sprechgesang angesiedelt sind. Der Berliner Autor Imran Ayata und der Münchner Künstler Bülent Kullukcu haben die Lieder recherchiert und als CD herausgegeben.
    Damals wurden die Songs nur in der deutsch-türkischen Community wahrgenommen, heute wird ihnen im Feuilleton Kultcharakter zugesprochen. Imran Ayata und der Musikjournalist Klaus Walter sprechen über 'Inländer', 'Ausländer' und 'Deutschländer' in der deutschen Pop- und Schlagermusik und stellen zahlreiche Songs vor. Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek.


    Informationen zur Veranstaltung (PDF, 193KB, Datei ist nicht barrierefrei)

  • Oktober 2014
    Abschluss des Projekts Zeitzeugeninterviews mit exilierten Künstlerinnen und Künstlern
    Im Rahmen der virtuellen Ausstellung "Künste im Exil" hat das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek gemeinsam mit dem Hörfunkjournalisten Jochanan Shelliem Zeitzeugeninterviews geführt und als Audio- beziehungsweise Videobeitrag produziert.

  • Freitag, 19. September 2014 in Berlin
    Preisverleihung mit Bundespräsident Joachim Gauck: "Exil Online" gewinnt den Wettbewerb "Kinder zum Olymp!"
    Das Kooperationsprojekt "Exil Online. Archiv erleben – Exil entdecken – Geschichte verstehen" zwischen der Frankfurter I.E. Lichtigfeldschule im Philanthropin und dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek ist aus dem Wettbewerb "Kinder zum Olymp!" als Sieger hervorgegangen. In der Sparte Literatur für die Klassen 5 bis 9 überzeugten die Projektergebnisse die Jury des von der Kulturstiftung der Länder ausgeschriebenen Preises, der unter dem Motto "Schulen kooperieren mit Kultur" steht. Am 19. September wurde der Preis in Anwesenheit des Schirmherrn Bundespräsident Joachim Gauck überreicht.
    Für den Bereich "Junges Museum" der virtuellen Ausstellung "Künste im Exil", an der das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 federführend beteiligt ist, hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit historischen Zeugnissen am Ort ihrer Aufbewahrung beschäftigt. Die Ergebnisse der Projektarbeit, ein Ausstellungsmodul bestehend aus Texten, Fotografien und Videos zum komplexen historischen Phänomen Exil, sind per Mausklick zu besichtigen.

    Künste im Exil: Junges Museum - Exil online


    Bilder von der Preisverleihung mit Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin: "Exil Online" gewinnt den Wettbewerb "Kinder zum Olymp!"

  • Dienstag, 8. Oktober 2013 - Samstag, 31. Mai 2014
    "…mehr vorwärts als rückwärts schauen…" : Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945.
    Die vom Deutschen Exilarchiv 1933-1945 in Zusammenarbeit mit Marlen Eckl erarbeitete Ausstellung präsentierte anhand von über 170 zum Teil noch nicht öffentlich gezeigten Objekten, Dokumenten sowie Bild- und Tondokumenten den Werdegang der Flüchtlinge des Nationalsozialismus, vor allem ihre Integration in die brasilianische Gesellschaft. Sie beleuchtete die von Flüchtlingen gegründeten jüdischen Gemeinden, die politischen Aktivitäten der Exilanten und den Aufbau von Siedlungsprojekten wie Rolândia und Terra Nova ebenso wie die Aktivitäten der NSDAP-AO in Brasilien. Ausgehend von den politischen und historischen Kontexten in Brasilien und Deutschland der 1930er und 1940er Jahre wurde das Wirken der Flüchtlinge in Kultur, in der Wissenschaft und der Wirtschaft des Landes veranschaulicht wie auch der wechselseitige Kulturaustausch mit brasilianischen Intellektuellen und Künstlern. Dabei standen das kulturelle Schaffen und der Einfluss der Exilanten in Brasilien sowie deren Funktion als Brückenbauer zwischen den Kulturen im Mittelpunkt der Ausstellung. Als Veranstaltung des Deutschlandjahres in Brasilien 2013/2014 wird die Ausstellung auch in der brasilianischen Nationalbibliothek in Rio de Janeiro und in weiteren Städten Brasiliens zu sehen sein.

  • Freitag, 11. Oktober 2013 in Frankfurt am Main
    Lesung: "Kurt Klagsbrunn. Fotograf im Land der Zukunft"
    Buchvorstellung mit Barbara und Stefan Weidle, Luis S. Krausz und Victor Hugo Klagsbrunn
    Im Rahmen der Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek "…mehr vorwärts als rückwärts schauen… " – Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945 stellt der Weidle-Verlag seine Neuerscheinung zu einem der bekannten Fotografen Brasiliens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. Der österreichische Emigrant Kurt Klagsbrunn (1918–2006) gilt als einer der bedeutenden Chronisten der Entwicklung Rio de Janeiros.

  • Montag, 7. Oktober 2013 in Frankfurt am Main
    Ausstellungseröffnung: "…mehr vorwärts als rückwärts schauen…" – Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945.
    "…olhando mais para frente do que para trás…" – O exílio de língua alemã no Brasil 1933–1945.
    Eröffnung mit Caio Koch-Weser (Vice Chairman der Deutschen Bank AG), Marcelo Andrade de Moraes Jardim (Generalkonsul der Föderativen Republik Brasilien), Professor Renato Lessa (Präsident der brasilianischen Nationalbibliothek) und dem brasilianischen Duo Yara Linss (Gesang) und Joao Luis Nogueira (Gitarre).
    Eine Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945. Kuratiert in Kooperation mit Marlen Eckl.


    „Caio Koch-Weser: Rede zur Eröffnung der Ausstellung „…mehr vorwärts als rückwärts schauen…“ – Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945“ (PDF, 144KB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Bilder von der Eröffnung der Ausstellung "…mehr vorwärts als rückwärts schauen…" – Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945 in der Deutschen Nationalbibliothek

  • Mittwoch, 18. September 2013 in Berlin
    Freischaltung der ersten Module von "Künste im Exil".

  • Dienstag, 28. Mai 2013 in Frankfurt am Main
    Buchvorstellung: Muse des Exils – Das Leben der Malerin Eva Herrmann
    Lesung mit dem Autor Manfred Flügge

    Eva Herrmann wurde mit ihren Schriftsteller-Karikaturen berühmt. Gemeinsam mit der Familie Mann bündelte die Künstlerin das Netzwerk im kalifornischen Exil. Der spätere DDR-Kulturminister Johannes R. Becher und Lion Feuchtwanger zählten zu ihren Liebhabern. Der renommierte Schriftsteller und Experte des deutschsprachigen Exils in Südfrankreich Manfred Flügge liest aus seiner gerade erschienen Biografie über Eva Herrmann.
    Skizzen und Karikaturen der Künstlerin von Thomas Mann, Heinrich Mann, Erika und Klaus Mann, Bertolt Brecht, Arnold Zweig, Egon Erwin Kisch und anderen wurden dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 Anfang des Jahres übereignet und werden in diesem Rahmen präsentiert.

  • Dienstag, 14. Mai 2013, Musikschule Neu-Isenburg
    Vortrag: Literatur des Exils – von der fortwährenden Suche nach zerstörten Erinnerungen
    von Dr. Sylvia Asmus
    Im Rahmen des Neu-Isenburger Aktionstags anlässlich des 80. Jahrestags der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten im Mai 1933 wird Frau Dr. Sylvia Asmus (Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek) einen Vortrag zum Thema Exilliteratur und Erinnerung halten.
  • Dienstag, 7. Mai 2013 in Frankfurt am Main
    Buchvorstellung: Arnold Höllriegels Amerika-Bilderbuch
    Lesung mit Michael Grisko
    Richard A. Bermann alias Arnold Höllriegel war einer der bekanntesten Feuilletonisten und Reiseschriftsteller, der vor dem Nationalsozialismus ins Exil fliehen musste. Mehrfach besuchte er in den 1920er Jahren die USA und reiste mit dem Auto von New York bis Los Angeles. Höllriegels pointierte und kritische Betrachtungen des Alltags und der amerikanischen Gesellschaft bündeln sich im Amerika-Bilderbuch, das zu seinen Lebzeiten unveröffentlicht blieb.
    Michael Grisko hat das Manuskript im Nachlass des Schriftstellers im Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek wiederentdeckt. Der Medienwissenschaftler liest aus den von ihm im Auftrag des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek herausgegebenen Reiseberichten Höllriegels.
  • Montag, 12. November 2012 in Frankfurt am Main

    Tagung der internationalen Joseph Roth Gesellschaft in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945


  • Mittwoch, 7. November 2012 - Samstag, 19. Januar 2013 in Frankfurt am Main

    "So wurde Ihnen die Flucht zur Heimat" Soma Morgenstern und Joseph Roth. Eine Freundschaft

    Eine Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945. Kuratiert von Victoria Lunzer-Talos und Heinz Lunzer. Unterstützt von Stiftung Flughafen Frankfurt/Main und Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

    Begleitveranstaltungen:

    • Mittwoch, 12. Dezember 2012
      Zeitkapsel: Tarabas - Joseph Roth und sein erster Exilroman
    • Donnerstag, 29. November 2012
      Wilhelm von Sternburg: Joseph Roth
  • Dienstag, 6. November 2012 in Frankfurt am Main

    "So wurde Ihnen die Flucht zur Heimat" Soma Morgenstern und Joseph Roth. Eine Freundschaft

  • Dienstag, 16. Oktober 2012 in Frankfurt am Main

    Wolfgang Benz: "Deutsche Juden im 20. Jahrhundert" Buchvorstellung

  • Mittwoch, 10. September 2012 in Frankfurt am Main

    Evelin Förster präsentiert eine Chanson-Text-Collage
    Die Sängerin und Schauspielerin erinnert an die beiden in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen Hilde Loewe-Flatter und Ruth Feiner.


  • Donnerstag, 30. August - Samstag, 20. Oktober 2012 in Frankfurt am Main
    "Fremd bin ich den Menschen dort"
    Ein Blick in die Sammlungen des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 und des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Unter der Schirmherrschaft von Herta Müller.

    Rückblick auf die Ausstellung

    Finissage

    Begleitveranstaltungen:

    • Mittwoch, 12. September
      Zeitkapsel des DLA zu Hilde Domin
    • Mittwoch, 26. September
      Zeitkapsel des DLA zu Mascha Kaléko
    • Freitag, 5. Oktober
      Zeitkapsel des DLA zu Schalom Ben-Chorin
  • Mittwoch, 29. August 2012 in Frankfurt am Main
    "Fremd bin ich den Menschen dort"
    Ein Blick in die Sammlungen des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 und des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Unter der Schirmherrschaft von Herta Müller.
    Ausstellungseröffnung

  • Mittwoch, 9. Mai 2012 in Frankfurt am Main
    Die verbrannten Bücher
    Gedenken an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933
    Jürgen Serke und Volker Weidermann sprechen in der Deutschen Nationalbibliothek über die Bücherverbrennung und deren Rezeption.

  • April 2012
    Das deutsche Exilarchiv 1933-1945 erhält die Federführung für die virtuelle, kooperative Ausstellung und das Netzwerk Künste im Exil. Der Kulturstaatsminister stellt für den Aufbau der Infrastruktur der virtuellen Ausstellung 745.000 Euro zur Verfügung.

Letzte Änderung: 06.10.2017

Diese Seite

Schriftbanner mit Deutscher Nationalbibliothek Leipzig, Frankfurt am Main