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Sammlung historischer Abspielgeräte

Ultraphon der Firma "Deutsche Ultraphon Gesellschaft"

Ein Grammophon mit Raumklangsimulation (Baujahr 1925)

Ultraphon  der Firma Deutsche Ultraphon Gesellschaft Ultraphon  der Firma "Deutsche Ultraphon Gesellschaft"

Das Grammophon mit der Bezeichnung "Ultraphon" wurde von H. J. Küchenmeister im Herbst 1925 im Berliner Hotel Esplanade erstmalig der Weltöffentlichkeit vorgeführt.

Bei diesem Grammophon werden statt einem zwei komplette Tonarme mit Membranen und Nadeln verwendet, die beide in je einem Trichter enden, von denen der eine gegen den anderen um 90 Grad versetzt ist. Die zu dem einen Trichter gehörende Nadel ist exakt 8,4 cm vor der Nadel des zweiten Trichters angeordnet. Durch das gleichzeitige Abspielen (beide Nadel laufen in der gleichen Rille hintereinander) entsteht eine künstliche Zeitdifferenz um etwa 1/100 Sekunde. Der Zuhörer erhält so den Eindruck einer Art Raumwirkung.

Letzte Änderung: 13.7.2012

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