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Regeln für die Schlagwortkatalogisierung (RSWK)

Die Regeln für die Schlagwortkatalogisierung (RSWK) bilden in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Grundlage für die verbale Erschließung mit Schlagwörtern. Das Regelwerk wird kooperativ von den deutschsprachigen Bibliotheksverbünden unter Federführung der Deutschen Nationalbibliothek erarbeitet und gepflegt. Die erste Auflage erschien 1986, die vierte, derzeit gültige, erschien 2017.

Durch die Einführung des internationalen Regelwerks für die Erschließung, Resource Description and Access (RDA), wurde eine Anpassung der RSWK nötig, gleichzeitig sollten die GND-Übergangsregeln und Anwendungsbestimmungen in das Regelwerk eingearbeitet werden. Aus diesem Grund beauftrage der Standardisierungsausschuss im Juni 2015 die Expertengruppe Sacherschließung, eine Neuauflage der RSWK unter den aktuellen Gegebenheiten zu erstellen. Mit der 4. Auflage wurde der Titel des Regelwerks angepasst: "Regeln für die Schlagwortkatalogisierung" (statt wie bislang "Regeln für den Schlagwortkatalog"). Das etablierte und bekannte Akronym RSWK bleibt erhalten. Zusammen mit den RSWK erscheinen die Erfassungs- und Verwendungshilfen für RSWK-spezifische Sachverhalte (EH-S), welche die bisherigen GND-Übergangsregeln und Anwendungsbestimmungen ablösen sowie noch gültige Inhalte der bisherigen Praxisregeln aufnehmen.

Die RSWK sollen im Zusammenhang mit dem Umstieg auf Resource Description and Access (RDA) und neuen Bedürfnissen im Hinblick auf die inhaltliche Erschließung in den nächsten Jahren grundlegend überarbeitet werden.

Letzte Änderung: 21.11.2017

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