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Jüdische Periodika in NS-Deutschland

Ziel

Die jüdischen Periodika in NS-Deutschland stellen eine historische Quelle von hohem Rang für die Erforschung des Lebens und Leidens der jüdischen Gemeinschaft unter nationalsozialistischer Herrschaft dar. Auf Grund der Überlieferungssituation ist der Zugang zu ihnen nur eingeschränkt oder unter großen Schwierigkeiten möglich. Ziel des Projektes ist die Digitalisierung, Erschließung und Bereitstellung der wichtigsten in Deutschland nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 (oder kurz zuvor) gegründeten jüdischen Periodika. Meist Organe der - zum Teil neu gegründeten - Selbsthilfeeinrichtungen der jüdischen Gemeinschaft, stellen sie deren direkte Antwort auf die Verfolgung durch das NS-Regime dar.

Liebe Benutzerinnen und Benutzer,
aus rechtlichen Gründen kann das Angebot "Jüdische Periodika aus NS-Deutschland" zurzeit nicht online bereitgestellt werden. Für Ihre zahlreichen Zuschriften zu diesem Thema bedanken wir uns sehr.
Wir bemühen uns, alle Nachfragen persönlich zu beantworten und Vorschläge zu prüfen, möchten aber hier bereits die Sachlage kurz darstellen:
Für eine erhebliche Anzahl der digitalisierten Werke sind die Rechteinhaber nicht bekannt. Dieses Problem der verwaisten Werke wurde vom Gesetzgeber in Deutschland und auch auf europäischer Ebene erkannt. Eine Lösung gibt es derzeit aber leider noch nicht. Daher hat die Deutsche Nationalbibliothek entschieden, diese Werke nicht mehr im Internet zugänglich zu machen. Dies bedauern wir selbst außerordentlich. Wir haben diese Zeitschriften aus guten Gründen digitalisiert, denn es handelt sich um wichtiges und schwer zugängliches Quellenmaterial.

Die Digitalisate werden jedoch weiterhin in den Räumen der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig und Frankfurt am Main zur Verfügung gestellt. Sollte es in der Zukunft Änderungen im Urheberrecht geben, die die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten aber verwaisten und/oder lange vergriffenen Werken rechtlich sicher ermöglichen, so wird die Deutsche Nationalbibliothek selbstverständlich diese Regelungen und auf ihnen basierende Verfahren nutzen, damit diese Werke umfassend zugänglich gemacht werden können. Parallel prüfen wir aktuell weiter, ob eine Rechteklärung herbeizuführen ist.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an die Leitung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945, Dr. Sylvia Asmus.

Für eine erste Information über die digitalisierten Zeitschriftentitel und –bestände klicken Sie bitte hier.

Projektträger

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektdauer

2004 - 2006

Letzte Änderung: 01.12.2016

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