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Workshop auf dem 5. BID-Kongress

Der 5. BID-Kongress in Leipzig stand unter dem Motto „Wissenswelten neu gestalten“. In diesem Rahmen fand am 12. März 2013 der Workshop „Ist automatische Erschließung möglich? Erfahrungen der Deutschen Nationalbibliothek und ihrer Partner“ statt (Moderation: Ulrike Junger, Deutsche Nationalbibliothek).

Das Thema automatische Erschließung gewinnt im bibliothekarischen Bereich zunehmend an Relevanz angesichts nach wie vor steigender Publikationsmengen, vor allem im digitalen Bereich, bei gleichzeitiger Ressourcenknappheit. Die Deutsche Nationalbibliothek befasst sich seit mehr als drei Jahren intensiv damit, verschiedene Erschließungsvorgänge zu automatisieren, und hat erste Praxiserfahrungen bei der Verknüpfung von Titel- und Normdaten, bei der Übernahme von Erschließungsdaten aus parallelen Ausgaben und bei der maschinellen Sachgruppenvergabe für Netzpublikationen gesammelt. Ein Verfahren für die maschinelle Beschlagwortung befindet sich zurzeit im Aufbau.

Ähnliche Vorhaben, insbesondere im Bereich der Inhaltserschließung, werden auch in anderen Bibliotheken betrieben, so z.B. ein Projekt zur automatischen Beschlagwortung an der Zentralbibliothek Zürich. Der Fokus dieses Projekts liegt auf einer Kombination von automatischen Prozessen und intellektueller Erschließung sowie auf der Idee des nützlichen Schlagworts.

Im Rahmen des Workshops wurden verschiedene Aspekte des Themas automatische Erschließung beleuchtet und diskutiert.

Letzte Änderung: 25.03.2013

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