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Zeichen - Bücher - Netze
Von der Keilschrift zum Binärcode

Eröffnung der neuen Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig am 13. März 2012

Press release:  February 28, 2012

Die neue Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig wird am 13. März mit einem Festakt eröffnet.
Die Eröffnung ist der Auftakt zu den Feierlichkeiten der Deutschen Nationalbibliothek aus Anlass ihres 100jährigen Bestehens. Die Schau erzählt unter dem Titel „Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode“ eine kurze Mediengeschichte der Menschheit. Mit ihr wird zugleich der Ausstellungsbereich des im Mai 2011 eröffneten Erweiterungsbaus der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig mit Museums- und Musiklesesaal, Magazinen und Museumskabinett der Öffentlichkeit übergeben.

Für das Deutsche Buch- und Schriftmueum beginnt mit dem Umzug in den Erweiterungsbau eine neue Ära. Die Ausstellung blickt zurück auf 5000 Jahre Mediengeschichte und stellt zugleich Fragen nach der Zukunft unserer Gesellschaft: Was hat ein Kerbholz mit einer SMS zu tun? Was eine chinesische Schriftrolle mit einem Papiertheater, eine Bleiletter mit einem zensierten Comic oder einem Wasserzeichen? Sie alle sind Zeugnisse aus der Mediengeschichte der Menschheit. Die Ausstellungsobjekte verschaffen dem Fachmann Einblicke in eine der umfangreichsten Sammlungen zur Buch- und Mediengeschichte und bereiten dem Ausstellungsflaneur ästhtisches Vergnügen, sie erläutern Schülern komplexe historische Sachverhalte durch einfache Fragestellungen und zeigen Studenten, welche Aktualität medienhistorische Fragestellungen haben.

Die Ausstellung erzählt entlang der drei Medieninnovationen - Erfindung der Schrift, Buchdruck mit beweglichen Lettern und digitale Netzwelten - eine kurze Mediengeschichte der Menschheit. Indem sie den zeitlichen Bogen von der Frühgeschichte bis heute spannt, macht die Ausstellung neugierig auf die Geschichte der Medien und regt dazu an, über deren Zukunft in unserer Gesellschaft nachzudenken.

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum ist eines der ältesten Buchmuseen der Welt und greift mit der neuen Dauerausstellung auf seine in fast 130 Jahren zusammengetragenen Sammlungen zur Schrift-, Buch- und Mediengeschichte zurück. Als nächste Ausbaustufe der Ausstellung – zugleich als Sprung des Museums in die mobile Netzwelt – wird derzeit ein ausstellungsbegleitendes Medienangebot erarbeitet.

Öffnungszeiten
Zeichen – Bücher – Netze
Von der Keilschrift zum Binärcode
Die neue Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig
Ab 14. März 2012
Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr, Donnerstag 10-20 Uhr

Hintergrund

Am 3. Oktober 1912 wurde in Leipzig die Deutsche Bücherei gegründet. Nach der Teilung Deutschlands wurde zusätzlich in Frankfurt am Main die Deutsche Bibliothek mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 gegründet, zu der seit 1970 auch das Ende 2010 nach Leipzig umgezogene Deutsche Musikarchiv gehört. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum ist seit 1950 Teil der Deutschen Bücherei. Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands wurden die Bibliotheken zusammengeführt.

Seit 2006 trägt die vereinte Institution den Namen Deutsche Nationalbibliothek. Sie sammelt, dokumentiert und archiviert für die Nutzung in Gegenwart und Zukunft das wissenschaftliche und kulturelle Erbe Deutschlands in Text und Musik. Gesammelt werden Medienwerke in Papierform, in Mikroformen, Tonträger sowie Medienwerke auf anderen Datenträgern und Netzpublikationen. Die Deutsche Nationalbibliothek bietet neben der Nutzung ihrer Sammlungen in Leipzig und Frankfurt am Main Dienstleistungen für Bibliotheken, Buchhandel, wissenschaftliche Einrichtungen und individuelle Benutzer an.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung

Ansprechpartnerin

Pressesprecher

Bildmaterial für die Veröffentlichung

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