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Sammlung historischer Abspielgeräte

Deutsches Grammophon aus einer nicht identifizierbaren Kleinserie mit Pathe-Schalldose und Pathe-Blumentrichter

(ca. 1908 - 1912)

Deutsches Grammophon aus einer nicht identifizierbaren Kleinserie mit Pathe-Schalldose und Pathe-Blumentrichter Deutsches Grammophon aus einer nicht identifizierbaren Kleinserie mit Pathe-Schalldose und Pathe-Blumentrichter

Ein weiteres Beispiel aus einer Grammophon-Kleinserie deutscher Fabrikation. Der Korpus des Gerätes ist aus Deutschland, auch die Tonarm- bzw. Trichterstütze und der Federmotor sind aus deutscher Produktion (Carl Lindström GmbH). Der Tonarm und der Trichter selbst stammen von der französischen Firma Pathé.
Das Gerät wurde offensichtlich für das Abspielen von Pathé-Schellackplatten gefertigt. Die Pathé-Platten verwendeten das Tiefenschriftverfahren, das sie von der Firma Edison per Lizenz erworben hatten. Erst 1929 gab die Firma Pathé die Tiefenschrift zu Gunsten der Seitenschrift auf. Pathé-Platten wurden von innen nach außen abgespielt und liefen mit etwa 100 Umdrehungen pro Minute. Die Platten wurden mit einem Saphir abgetastet und waren gewöhnlich beidseitig bespielt (bis auf die Platten des Jahres 1906).

Last update: 13.7.2012

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