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Ausgewählte Erwerbungen der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

(1601 - 1700)

Salomon Liscovius: Christlichen Frauen-Zimmers Geistlicher Tugend-Spiegel. Zur Ubung heiliger Gottseligkeit aus Heiliger Schrifft nach Anleitung etlicher Tugendhafften Weibes-Bilder […]. – Leipzig, Zeidler für Christoph Klinger 1697. 766 Seiten, 13 ungezählte Blätter Bildtafeln, Titelblatt in Rot- und Schwarzdruck, Kupfertitel.
(Erworben von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel; Signatur: Xb 12° 264)

Einband der Liedersammlung "Christlichen Frauen-Zimmers Geistlicher Tugend-Spiegel" Salomon Liscovius:  Christlichen Frauen-Zimmers Geistlicher Tugend-Spiegel. Zur Ubung heiliger Gottseligkeit aus Heiliger Schrifft nach Anleitung etlicher Tugendhafften Weibes-Bilder […]. – Leipzig, Zeidler für Christoph Klinger 1697. 766 Seiten, 13 ungezählte Blätter Bildtafeln, Titelblatt in Rot- und Schwarzdruck, Kupfertitel.
(Erworben von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel; Signatur: Xb 12° 264)

Salomon Liscovius (1640–1689), der als Pastor in Sachsen tätig war, gehörte als gekrönter kaiserlicher Poet zu den bekannten Dichtern des lutherischen Kirchenliedguts. Seine Lieder, die "sich durch ihre Innigkeit und Tiefe, wie durch ihre schöne und fließende Sprache" auszeichnen (ADB 16, 1863), wurden bereits früh in lutherische Gesangbücher aufgenommen.

Liscovius selbst hat keine Sammlung seiner Lieder herausgegeben, doch fanden sie in größerem Umfang Eingang in das vorliegende Werk "Christlichen Frauen-Zimmers Geistlicher Tugend-Spiegel", das erstmals 1672 veröffentlicht wurde.

Der Band im für Erbauungsliteratur typischen Kleinformat weist neben einem Kupfertitel dreizehn Kupfertafeln auf und ist in einen grün-rot gepunzten Ledereinband gefasst, der auf Vorder- und Rückdeckel sowie dem Rücken mit Plattenstempeln (Rosen und Blumenornament) und im Schnitt durchgehend mit floralen Mustern geschmückt ist.

Im VD 17 wurden bisher nur zwei frühere, ebenfalls in Leipzig gedruckte Ausgaben nachgewiesen. Diese nun antiquarisch erworbene spätere Ausgabe war bibliographisch unbekannt. Zusammen mit weiteren Ausgaben verdeutlicht sie das breite Interesse an diesem Werk.

Letzte Änderung: 01.08.2017

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