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Ausgewählte Erwerbungen der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

(1701 - 1800)

[Anonym], Alkmeen und Menalippe. Eine Geschichte der russischen Vorwelt […], hrsg. von E. W. Lauffs, Köln: Oedenkoven und Thiriart, 1799 [1800]. – 3 Bl., 131 Seiten (1. Teil), 148 Seiten (2. Teil)
(Erworben von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Signatur: DD2017 A 33)

Titelblatt von Alkmeen und Menalippe., hrsg. von E. W. Lauffs, Köln: Oedenkoven und Thiriart, 1799 [1800] [Anonym], Alkmeen und Menalippe. Eine Geschichte der russischen Vorwelt […], hrsg. von E. W. Lauffs, Köln: Oedenkoven und Thiriart, 1799 [1800]. – 3 Bl., 131 Seiten (1. Teil), 148 Seiten (2. Teil)
(Erworben von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Signatur: DD2017 A 33)

Die Erzählung berichtet von der Liebesbeziehung zwischen dem skytischen Prinz Alkmeen und Menalippe, Tochter des Dezebal, Königs von Dazien. Da Dazebal von Alkmeens Vater Orontes getötet wurde dieser und damit über Dazien herrscht, sieht Menalippe in Alkmeen nur den Abkömmling einer feindlichen Besatzungsmacht. Die beiden begegnen sich jedoch, während Alkmeen unter falscher Identität durch Dazien reist, und verlieben sich in einander.

Gedruckt wurde das Buch von den Kölner Druckern und Verlegern Caspar Oedenkoven und Theodor Franz Thiriart; als Erscheinungsjahr ist auf dem Titelblatt 1799 angegeben, das Vorwort des Herausgebers E. W. Lauffs ist jedoch auf den 24.Juli 1800 datiert. Zusammen mit diesem Exemplar des Buches hat sich ein Brief Lauffs erhalten, dessen Inhalt vermuten lässt, dass Lauffs auch der Autor der Erzählung ist. Adressiert ist der vom 29. April 1804 stammende Brief an einen unbekannten Herzog, den Lauffs sehr umständlich um eine bezahlte Anstellung bittet.

Während Lauffs seinen Roman im Brief als ein Werk anpreist, das "von dem vornehmsten Gesichtspunkte der Philosophie ausgeht", kommt ein Rezensent in den Ergänzungsblättern der Allgemeinen Literatur-Zeitung 1801 zu der vernichtenden Einschätzung, dass es sich um ein "grotestkes Machwerk" handele: "Von der Fabel […] eine Skizze zu geben, wäre zwecklos, da das ganze ungenießbar ist."

Bislang war weltweit kein Exemplar des Buches nachgewiesen.

Last update: 01.03.2017

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